Erste verpasst Belohnung für tolles Spiel in Schwerin

Die erste Mannschaft reiste am vergangenen Samstag nach Schwerin zum Topspiel der Liga an diesem Wochenende. Die Schweriner galten für viele vor der Saison als eins der Topteams der Liga, erwischten aber einen nicht nur späten (erstes Saisonspiel Anfang November), sondern auch einen holprigen Saisonstart.

Wir gingen zum ersten Mal in dieser Saison mit unserer Stammsechs an den Start nachdem Bolle am Freitag wieder im heimischen Greifswald ankam. Entsprechend groß war unsere Vorfreude auf ein hoffentlich enges Spiel und das sollte es allemal werden.

In den Doppeln hatten wir noch das Nachsehen, lediglich Brian und ich konnten uns nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 3:2 durchsetzen. Die anderen beiden Doppel verloren wir doch recht deutlich. Also gleich mal hinten… naja was solls, Einzel können wir ohnehin besser.

Nachdem Bolle sich von Marcin Jarkowski kurz mal zeigen lassen durfte, dass die Trauben in der Verbandsliga MV etwas höher hängen als in der Schweizer Nationalliga C, kamen wir anschließend besser ins Spiel. Brian gewann souverän gegen Christian Becker und hielt uns erstmal im Spiel. Unsere Mitte, die sich immer mehr zum Prunkstück der Mannschaft entwickelt, hielt wieder, was sie versprach. Jonas gewann taktisch clever gegen Gerrit Eggers und ich setzte mich in einem nervenaufreibenden, aber doch recht sehenswerten Spiel in 5 Sätzen gegen die Schweriner TT Legende Björn Gabler durch. Im unteren Paarkreuz verpasste Frank die Chance auf seinen ersten Sieg gegen Andreas Meyer knapp in 5 Sätzen, während Justin gewohnt souverän den Punkt zum zwischenzeitlichen 5:4 holte. Sollte hier doch tatsächlich etwas drin sein?!

Doch es kam anders, die nächsten 3 Spiele brachten aus Schweriner Sicht die Kehrtwende. Sowohl oben als auch im Duell der Dreier setzten sich die Schweriner jeweils hauchzart in 5 Sätzen durch, zweimal sogar erst in der Verlängerung des 5.Satzes. Es war wie verflucht. Insgesamt sollten wir an diesem tag 6 der 8 Fünfsatz-Spiele verlieren. Das zeigt einerseits, was für ein enges Spiel es war und andererseits wie viel drin gewesen wäre. Aber wie sagte schon Loddar Matthäus: „Wäre, wäre, Fahrradkette…“.

Ich brachte uns mit einem 3:1 gegen Noppenspezialist Gerrit Eggers nochmal ran, aber Schwerin machte im unteren Paarkreuz in Persona von Andreas Meyer und Christian Henschel den Deckel zum 9:6 drauf. Wie sollte es anders sein mit 2 engen Fünfsatzspielen.

Am Ende stand ein 6:9 Niederlage bei insgesamt 31:33 Sätzen zu Buche. Auch der Satzstand zeigt nochmal, wie eng es wirklich zuging und dass Schwerin sicher mit mehr als einem blauen Auge davon gekommen ist. Nach kurzer Trauer, die nach einem so langen engen Match, das verloren wurde, dazugehören muss, richteten wir uns wieder auf und versuchten das positive zu sehen: Eine tolle Mannschaftsleistung, die dem TTC Motto „Emotionen, Leidenschaft, Zusammenhalt“ an diesem Tag alle Ehre machte.

Am kommenden Wochenende steht einerseits die erste Pokalrunde am Samstag auf dem Programm und am Sonntag das interne Duelle mit unserer Zweiten, die nach uns ebenfalls in Schwerin das Nachsehen hatte. Wer dabei sein will, kann sich am kommenden Sonntag sicher auf ein enges Spiel auf Augenhöhe freuen, bei dem wir uns sicher nichts gegenseitig schenken, soviel sei versprochen!

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