Und täglich grüßt das Murmeltier… So könnte man unseren Auftritt im ersten Saisonspiel zusammenfassen…

Nach 538 Tagen Abstinenz wagen wir nach dem direkten Wiederaufstieg erneut das Abenteuer Verbandsoberliga. Wir waren heiß, schließlich galt es die Miniserie von zuletzt drei ungeschlagenen Verbandsoberligaspielen beim letzten Auftritt in der Saison 17/18 auszubauen.

Entsprechend motiviert legten wir gegen die Gäste vom SV Friedrichsort los. Das neu formierte Spitzendoppel Koschi/Thomas harmonierte zum Auftakt gut und schlug das Gästedoppel in drei Sätzen. Die anderen beiden Doppel gingen an die Friedrichsorter, wobei David/Christian durchaus am Sieg schnupperten.

Ein Riesenspiel machte im Anschluss Koschi gegen den dänischen Spitzenspieler der Gäste Mogens Sonnichsen. Nach gewonnenem ersten Satz stand Koschi beim 10:8 kurz vor einer 2:0-Satzführung. Doch der Däne konterte mit vier Punkten in Serie. Bitter dann der Durchgang drei, als selbst eine 8:2-Führung nicht zum Satzgewinn reichte und wenig später auch das Match verloren ging.

Auch Brian hatte seinen Gegner „auf der Schippe“, unterlag aber schließlich im Entscheidungssatz. Am Nachbartisch wusste auch David spielerisch zu überzeugen, umso ärgerlicher, dass von vier Sätzen drei erst in der Verlängerung verloren gingen und zahlreiche Satzbälle ungenutzt blieben. Nur Karl gelang an diesem Tag ein Erfolg im Einzel. Er schlug seinen Kontrahenten nach starker Leistung in vier Durchgängen. Statt dem 2:7 zum Ende der ersten Einzelrunde hätte es somit auch 5:4 für uns heißen können.

„Wir haben, wie auch schon bei unserem letzten Verbandsoberligaauftritt, unsere Chancen in den engen Situationen nicht genutzt. Auf diesem Level musst Du den Sack dann einfach zu machen und mit 30 Fans im Rücken nimmt die Partie dann vielleicht eine ganz andere Wendung“, resümierte unser Captain nach dem Spiel. Den Schlusspunkt setzte das obere Paarkreuz der Gäste mit zwei deutlichen Siegen gegen Koschi bzw. Thomas. Nach einer kleinen Pause geht es in sechs Wochen mit zwei Heimspielen gegen Bramfeld weiter. Zeit genug, um fleißig zu trainieren, um dann die ersten Zähler einzufahren.


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