Am vergangenen Wochenende musste die Erste erneut früh aufstehen. Gegen 6:30 Uhr machten wir uns auf dem Weg nach Parchim, wo wir laut Käptn Nickel auf den SC Parchim Römisch Zwei treffen sollten.

Unser erstes Ziel, vor dem Gastgeber an der Halle zu sein, ging diesmal nicht auf: Ein Parchimer Sportsfreund war Gerüchten zufolge schon lange vor uns in der Halle, um sich intensiv auf das Duell mit uns vorzubereiten.

Minuten später trudelte dann auch der Rest ein und auch dem Letzten wurde klar: Parchim will’s wissen gegen den Tabellenführer – erstmals in Bestbesetzung erwartete uns der Gastgeber. Wir hielten dagegen und traten ebenfalls mit der besten Garde an – nur Martin wurde für spätere Aufgaben geschont, dafür war wie gewohnt unser Maskottchen Henning am Start.

Parchim überraschte im Doppel mit seiner Aufstellung und so mussten Karl und Brian gegen Schütz und Jost ran. Zweimal machten unsere Jungs ernst (11:3, 11:4), zweimal ließen sie beste Chancen liegen (10:12, 9:11) und so musste Satz fünf entscheiden. Dieser endete knapp mit 11:8 zu unseren Gunsten.

Nebenan versuchte ich mit David, das Einserdoppel der Gastgeber zu ärgern. Vom Ergebnis her hielten wir gegen Jahnke und Frese gut mit, spielerisch geht sicher noch einiges mehr. Fast symptomatisch dafür unsere 9:4-Führung im Entscheidungssatz, den wir noch mit 9:11 abschenkten.

Besser machten es da Mirco und Henning, die gegen Nickel und Marschall zweimal in die Verlängerung mussten, das Spiel aber in drei Durchgängen nach Hause schaukelten.

Somit 2:1 nach den Doppeln. Im oberen Paarkreuz ließ Mirco gegen Schütz nicht wirklich viel zu, außer 14 Punkte in drei Sätzen. Ich machte es gegen Jahnke, der für mich immer unbequem zu spielen ist, etwas spannender und siegte hauchzart mit 12:10 im Decider.

Besonders stark präsentierte sich dann unsere Mitte. „Bum Bum David“ hatte gegen den Joster bei seinem Dreisatzsieg erstaunlich wenig Probleme und nebenan ließ Karl seinem Gegner Nickel ebenso wenig Chancen – wieder 3:0. Das war so nicht unbedingt erwartet worden. Zwischenstand also 6:1 vor dem unteren Paarkreuz.

Nun musste Henning gegen den in dieser Saison im Mittelpaarkreuz (!) bis dato noch ungeschlagenen Marschall ran. Satz eins ging noch an den Parchimer, doch Henning spielte taktisch klug und holte sich die folgenden drei Sätze mit jeweils zwei Punkten Vorsprung – die letzten beiden davon in der Verlängerung. Das war stark.

Brian agierte gegen Frese sehr sicher und ließ in den drei Sätzen nur wenig zu (11:5, 11:6, 11:7). Es lief also wie ein Länderspiel und als besonderes, zumindest persönliches, Highlight durfte ich nochmal gegen Schütz ran. Taktisch etwas anders als Mirco ausgerichtet, spielte ich gegen Uwe gutes Halbdistanz-Tischtennis und holte mit dem Dreisatzsieg, nach zwischenzeitlichem Androhen eines Zeitspiels durch den Schiri-Joster, den noch fehlenden Punkt zum 9:1-Auswärtserfolg in Parchim.

Somit gehen wir mit weißer Weste in die abschließenden drei Heimspiele, wo wir am kommenden Samstag um 15 Uhr unsere sympathischen Freunde aus Neubrandenburg in der TTC-Arena erwarten.


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