Zweites Saisonspiel der III. Mannschaft

Dass man auch trotz einer absehbaren, deutlichen Niederlage von einem gelungenen Spieltag sprechen kann und was Philipp Amthor damit zu tun hat, soll der Bericht des Auswärtsspiels der III. Mannschaft gegen den TTSV Neubrandenburg III verdeutlichen. Doch von vorne:

In den vergangenen Tagen fielen neben dem weiterhin verletzten Ulf (gute Besserung nochmal an dieser Stelle!) auch Malte, Stefan und Marc kurzfristig aus, sodass sich Stefan beim Gegner nach der Möglichkeit einer Spielverlegung erkundigte. Bedauerlicherweise konnte oder wollte Neubrandenburg nicht verlegen, sodass nur Martin spielbereit zur Verfügung stand. Weil gleichzeitig auch die IV. Mannschaft spielen sollte und ebenfalls nicht vollständig war, gab es eine extreme Nachfrage nach Ersatzspielerinnen und Ersatzspielern. Dies ging so weit, dass der Vorstand beschloss, dass das Spiel der IV. komplett abgesagt werde musste. Diese Situation war äußerst bedauerlich und zeigt, wie wichtig das rechtzeitige Absagen im Falle einer Verhinderung ist, damit frühzeitig Ersatz organisiert werden kann und alle Mannschaften mit Ersatzleuten aufgefüllt werden können.

Für das Spiel am Samstag (18.09.) hatten sich Jan, Max und Elena kurzfristig bereiterklärt zu spielen. Für diese drei sollte es der erste Ausflug in die Landesliga bzw. das erste Punktspiel seit langer Zeit überhaupt werden. Jan erklärte sich sogar bereit die Fahrt zu übernehmen. Dass wir in dieser Besetzung krasser Außenseiter waren änderte aber nichts an der Einstellung – alle drei waren bis in die Haarspitzen motiviert und wollten sich möglichst teuer verkaufen.

Die Doppel gingen deutlich verloren. Hier konnten wir nicht einmal einen Satz gewinnen, auch wenn Max/Jan und Martin/Elena phasenweise gut mithalten konnten. Den ersten Satzgewinn schaffte dann Max beim 1:3 gegen Mauermann. Martin hatte mit seinem neuen Schläger noch nicht die Sicherheit, die er braucht, um gegen Kernchen bestehen zu können, sodass er klar mit 0:3 den Kürzeren zog. Jan und Elena bewiesen in ihren ersten Einzeln, dass sie ihren Gegnern in der Landesliga auch wehtun können. Oft machten Kleinigkeiten den entscheidenden Unterschied zugunsten des Gegners (jeweils 1:3 gegen Sahr und Kühn).

Damit war der etatmäßige Landesligaspieler Martin der einzige, der noch keinen gewonnen Satz vorweisen konnte. Glücklicherweise konnte er dies beim spannenden 3:2 Sieg gegen Mauermann nachholen, der sich nach 0:2 Rückstand nochmal auf 2:2 herangekämpft hatte. Kernchen besiegte im Parallelspiel Max 3:0, genauso wie Sahr Elena. Das Tableau zeigte somit einen erwartbaren, deutlichen Zwischenstand von 8:1 für die Hausherren.
Gänzlich geschlagen wollten wir uns natürlich noch nicht geben. Martin konnte mit einem 3:1 Sieg gegen Sahr einen weiteren Punkt für Greifswald erkämpfen, während sich Jan am Nachbartisch für seine guten Leistungen sensationell belohnen und Kühn mit 3:1 besiegen konnte. Seit Jahren war es für Jan das erste Punktspiel, umso stärker, dass er sich als „Mentalitätsmonster“ zeigen und so einen erfolgreichen Einstand feiern konnte.
Auch Max und Elena hätte für ihren Einsatz und ihr phasenweise gutes Tischtennis mindestens einen Punkt verdient gehabt. Elena beeindruckte Mauermann sichtlich, konnte aber trotz toller Ballwechsel nichts zählbares erkämpfen, sodass das zweite Auswärtsspiel der Saison nach dem 0:3 von Jan gegen Kernchen Geschichte war (Endstand 10:3).

Trotz der unglücklichen Umstände und der deftigen Niederlage war es eine gelungene Auswärtsfahrt, was an der super Einstellung von Max, Elena und Jan lag, die sich mit voller Kraft für die III. Mannschaft eingesetzt haben, wofür ich mich nochmals herzlich bedanken möchte. Krönung war mit Sicherheit der nicht zu erwartende Punkt von Jan, der aufgrund seines Äußeren gelegentlich mit Philipp Amthor verwechselt wird. Ich bin überzeugt, dass nach dem Spiel Amthor ab sofort mit Jan Cormann angesprochen werden wird (die Folgen des Erfolgs ;-).
In diesem Sinne, nur der TTC!

(PS: Unser erstes Heimspiel findet am Sonntag gegen Hafen Rostock statt. Wer Zeit und Lust hat vorbeizukommen, wir würden uns freuen).  

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